Wirtschaftsfaktor Outdoorsport

Wirtschaftsfaktor OutdoorsportDie Tiroler Outdoorunternehmen haben eine Studie in Auftrag gegeben, die den Outdoorsport als Wirtschaftsfaktor darstellt. Neben den direkt beschäftigen MitarbeiterInnen geht es um indirekte touristische Wirtschaftsleistung durch Nächtigungen, nötige Transporte und ähnliche Effekte. Die Studie des Tiroler Raftingverbands wurde April 2014 der Öffentlichkeit präsentiert.

Wir sichern 600 Arbeitsplätze in den drei Oberländer Bezirken.
Wir buchen knapp 200.000 Nächtigungen pro Jahr.
Wir generieren 38 Mio. Euro jährliche Wertschöpfung.

Marcel Pachler, Präsident des Tiroler Raftingverbands.

Für wen bringt ein Kraftwerk Wertschöpfung? Einmalig für die Bauwirtschaft, laufend für Banken und die Betreiber. Mögliche Einnahmen für die Gemeinden sind höchst fraglich. Die 38 Millionen Wertschöpfung und 600 Arbeitsplätze werden damit jedenfalls vernichtet.

Die Kraftwerksplaner gehen mit einer Salamitaktik vor. Auf der Rosanna wird bereits gebaut, auf der Trisanna ist ebenso ein Projekt geplant. Neben dem praktisch fixen Kraftwerk GKI am Inn auf der Tösener Strecke gibt es nun Kraftwerksprojekte auf der Sanna, der Ötztaler Ache und letztendlich in der Imster Schlucht.

Für den Wildwassersport, für die Outdoorfirmen und für den Tourismus ist kein weiterer Flussabschnitt mehr entbehrlich. In der Gesamtbetrachtung bleibt von einem herausragenden Wassersportgebiet Tiroler Oberland nur mehr ein Rinnsal übrig. Hier geht es um die wirtschaftliche Existenz vieler Firmen und Beherberger.

Studie: Wirtschaftsfaktor Rafting präsentiert

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