„Die Sanna ist ein Juwel, ein absolutes Highlight für Wildwassersportler.“

imagePositionierung des Tourismusverbandes TirolWest zur Projektierung und zum Bau des Sanna-Kraftwerks

Die Sanna fließt durch einen der tourismusstärksten Bezirke und ist ein Juwel, ein absolutes Highlight für Wildwassersportler, insbesondere für Kajak-Fahrer. Der Wildwassersport ist ein Ergänzungsangebot in unserem gesamten Aktivurlaubsprogramm im Sommer. Hinzu kommt, dass ein touristisches Unternehmen,  Sport Camp Tirol, direkt an der Sanna gelagert ist und sein Angebot auf den Wildwassersport ausgerichtet hat. Darüber hinaus konmen auswärtige Wildwassersport-Unternehmer mit ihren Gästen zur Sanna und bringen der Region zusätzliche Einnahmen.

Sollte mit Errichtung des Kraftwerks kein Wildwassersport auf der Sanna mehr möglich sein, so hat dies einen direkten negativen Einfluß auf die Tourismuswirtschaft, auch wenn sich dies im Augenblick  nicht in Zahlen fassen lässt. Auch würde damit jegliches weitere Entwicklungspotential für diese Zielgruppe im Keim erstickt. Der Wildwassersportler ist ein potentieller Skifahrer, der im Winter gerne für seinen Skiurlaub zu uns zurückkommt.

Der Tourismusverband TirolWest verschließt sich grundsätzlich nicht den weiteren Entwicklungen in Richtung erneuerbare Energien, plädiert aber für den Erhalt einer natürlichen Flora und Fauna welche für eine nachhaltige Tourismusentwicklung unerlässlich ist. Im Hinblick auf das touristische Angebot in der Region erwarten wir eine Lösung, welche diesem Aspekt Rechnung trägt und insbesondere eine für unsere Betriebe und die Wildwassersportler akzeptable Lösung schafft, welche deren Weiterbestand gewährleistet.

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Tourismusverband TirolWest
GF DI Andrea Weber
andrea@tirolwest.at
Tel. +43.(0)5442.65600-14

 

Autor: Christian Klingler

Kajak auf der Sanna - Tirol West
Kajaken auf der Sanna bei Landeck – Tirol West

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3 Antworten zu “„Die Sanna ist ein Juwel, ein absolutes Highlight für Wildwassersportler.“

  1. Wasser ist unser Tourismusfaktor Nr. 1!
    Wenn ein Alpenfluss nach dem anderen „trocken“ gelegt wird, dann ist auch ein wesentlicher Faktor für den Sommertourismus endgültig zerstört! Mit dem verschwinden unserer Flüsse und Bäche unter den Bergen, wird auch Landschaft und Natur zerstört, was weitere wesentliche Faktoren für einen florierenden Tourismus sind!

  2. Intakte Flüsse gehören zu den schönsten und wertvollsten Landschaftsformen und Lebensräumen. Die wenigen, heute noch intakten Flusslandschaften in einem vom Tourismus geprägten Land müssen doch auf jeden Fall erhalten werden. Die aus den Flüssen herausgepresste Energie wird dann zum Unterhalt von “Abenteuerparks” und zur Heizung von Schiliftsesseln benutzt.
    Es ist einfach nur traurig….

    • Man presst den restlichen Flüssen noch das letzte Wasser ab, obwohl wir auch in ganz Österreich schon mehr Strom erzeugen als wir verbrauchen. Wozu?
      Im Bezirk Landeck wird jährlich mit Wasser aus unserem Bezirk (ohne dem Wasser welches nach Vorarlberg ausgeleitet wird) ein RAV von 1.442 GWh erzielt. Davon verbraucht der Tirols tourismusintensivste Bezirk Landeck mit seinen 8 Millionen Nächtigungen ca. 128 GWh/a, die Haushalte ca. 62 GWh/a und die Industrie, das Gewerbe, sonstige Dienstleistungsbetriebe und Landwirtschaft ca. 152 GWh/a. Somit haben wir schon jetzt und das ohne der neuen und geplanten Kraftwerke einen Überschuss von 1.100 GWh/a.
      Um diesen Stromüberschuss exportieren zu können bedarf es der bereits vorhanden Stromautobahnen und zusätzlicher neuer Verschandelungen von unserer Landschaft um auch die neuen künftigen Stromüberschüsse exportieren zu können.

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